Gina Adenauer kam beim 8. Lauf auf Platz 11. Fotos: Imagasworld.net

Rennbericht: Gina mit super Formel 3 Einstand

Einen tollen Einstand in den Recaro Formel 3 Cup gab die 18jährige Nachwuchspiloten Gina Adenauer. Erst vor drei Wochen war klar, dass sie auf dem EuroSpeedway Lausitz (Nähe Dresden) an den Start gehen konnte. Im neuen Team von SMS Seyffarth Motorsport konnte sie ganz kurzfristig nur einen kurzen Rollout in Oschersleben absolvieren.

Nach dem ersten Formel 3-Rennwochenende kann man aber sehr zufrieden mit Gina Adenauer sein. Schon beim Training zeigte sie eine tollen Leistung, die sogar die Experten der Formel 3 verblüffte, hatte sie doch über zehn Monate an keinem Rennen mehr teilgenommen!
Im ersten Qualfying am Freitag erreichte sie Platz 17 und konnte sich im zweiten Qualifying sogar noch auf Platz 15 steigern.

Die Rennen sollten aber dann noch einmal einen deutlichen Schub bringen. Mit Platz 16 bei ihrem ersten Formel 3-Einsatz überhaupt zog sie sich schon den Respekt der übrigen Teilnehmer zu. Doch am Sonntag ging es dann noch besser. Nach Durchfahrt der Ziellinie war sie auf Platz elf zu finden. Ein grandiosen Einstand in die hartumkämpfte Serie, die schon etliche Formel 1-Piloten hervorgebracht hat.

Gina Adenauer nach den Rennen: „Ich bin mit meinem Debütwochenende in der deutschen Formel 3 Meisterschaft absolut zufrieden. Ich hatte im Vorfeld nur einen Testtag mit dem für mich absolut neuen Rennwagen. Der Unterschied vom Formel Volkswagen zum Formel 3 ist unbeschreiblich groß. Ich konnte auch vor meinem ersten Rennen am Samstag keinen Start mehr üben und wurde sozusagen ins „kalte Wasser“ geschupst. Mit Platz 16 im ersten und sogar Platz 11 im zweiten Rennen liege ich schon am ersten Rennwochenende im Mittelfeld des 23 Starter großen Recaro Formel 3 Cups.“

Die nächsten Läufe finden nun vor über 200.000 Zuschauer bereits am kommenden Wochenende im Rahmen des Truck Grand Prix auf dem Nürburgring statt. Ziel ist dort, die guten Ergebnisse zu bestätigen und den Formel 3 noch besser kennen zu lernen. „Mal schauen, was noch alles möglich ist“, so Gina abschließend.
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