Gina beendete ihr erstes Seat-Wochenende mit Platz 12

Im Auto von "LogiPlus powered by Konrad Motorsport" ging Gina Adenauer am vergangenen Wochenende (18. bis 20. August) bei den Rennen des Seat Leon Supercopa auf dem Nürburgring an den Start.

Nach ihrem Auftritt in der Formel 3 Euroseries auf den Norisring war sie also nun wiederum in einem Rahmenrennen der DTM am Start. Und wiederum vor vollem Haus. Diesmal allerdings auf einer Strecke, die sie kennt. "Auf dem Norisring bin ich noch nie zuvor gestartet"; so die 20-jährige, "den Nürburgring kenne ich da schon besser. Der Seat Leon Supercopa ist eine hart umkämpfte Tourenwagenserie. Alle Fahrer haben dort richtig viele Rennkilometer auf dem Buckel. Ich sitze zum erstenmal in einem richtigen Tourenwagen bei einem Rennen! Ich habe den Seat bisher einmal getestet: Im November 2003 in Hockenheim für ein paar Runden. Wenn ich mich im Mittelfeld behaupten kann, wäre ich schon sehr froh!"

Im Zeittraining lief es noch nicht nach Plan und Gina musste sich zunächst mit der für sie neuen Tourenwagen-Technik vertraut machen. Man beschränkte sich auf Abstimmungsarbeiten und darauf erst einmal Erfahrung zu sammeln. Von daher waren die Rundenzeiten auch noch nicht ausschlaggebend und der 18. Startplatz nicht unbedingt wegweisend.

Im ersten Renneinsatz zeigte sie dann eine beherzte Fahrt, die sie gleich einige Positionen nach vorne brachte. Doch dann war ihr Rennen nach einer Kollision vorzeitig beendet. Gina versuchte gerade ihren Vordermann zu überholen, als dieser sich vehement wehrte und sie von der Piste drängte. "Ich hab es mehrfach versucht ihn zu überholen und als ich schon daneben war, hat er mich auf die Wiese abgedrängt. Dabei ist er mir so kräftig in die Seite gefahren, dass die Felge und die Aufhängung beschädigt wurden", so Gina zu ihrem verfrühten Ausfall.
 
Dafür trumpfte die Hammenerin aber im zweiten Rennen am Sonntag gewaltig auf und sicherte sich im Ziel einen beachtlichen zwölften Platz im Feld der Markenpokal-Profis.

"Im Großen und Ganzen bin ich mit dem Ausgang des Wochenendes zufrieden. Die Umstellung von einem Formel 3 auf den Seat Leon ist doch gewaltig. Das Auto ist viel schwerer und nicht so leicht zu fahren. Ich bin ja komplett ohne Testkilometer in die Eifel gereist, da bin ich mit Platz zwölf im zweiten Rennen am Sonntag recht zufrieden. Im ersten Rennen fuhr mir ein Konkurrent ins Heck und beschädigte die Radaufhängung, da blieb mir nur das Aus", meinte die junge Dame nach dem Wochenende.

Ihren nächsten Renneinsatz wird Gina voraussichtlich beim Saisonabschluss in Hockenheim am 28.10.-29.10.06 haben.

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